Flowtrol Scope

Signale Aufzeichnen

App Verbindung herstellen

  • Sicherstellen, dass Verbindung zwischen WLAN-Router, SPS und Mobilgerät hergestellt ist.
  • flowtrol App öffnen.
  • Über alle vier Hauptbuttons des Home-Bildschirms der App kann man das Mobilgerät mit der SPS verbinden.
  • Historische Verbindungen lassen sich über "Favoriten" oder "Verlauf" aufrufen. Neue Verbindungen können über die Buttons "Automatische Suche" oder "Neue Verbindung" hergestellt werden.

Verlauf & Favoriten

  • Über den Button "Verlauf" werden historische Verbindungen aufgelistet.
  • Die angezeigten Elemente im Verlauf können als Favoriten markiert werden (=gelber Stern).
  • Als Favoriten markierte Verbindungen können unter "Favoriten" aufgerufen und mit individuellen Namen versehen werden.

Zielverbindung ist hergestellt

  • Nach Auswahl der Zielverbindung wird die flowtrol Scope Bedienoberfläche angezeigt. Standardmäßig sind keine Variablen vordefiniert und die Anzeige ist leer.
  • Ausgehend von diesem Bildschirm können sämtliche Einstellungen und Bedienelemente für den Betrieb erreicht werden.
  • Mögliche Einstellungen sind: Umschaltung der Darstellung; Start/Stopp der Aufzeichnung; Anlegen/Löschen von Variablen; Anzeige von Ethernet-Verbindungsparametern; Exportmöglichkeiten aufgezeichneter Daten; etc.

Variable anlegen oder löschen

  • Nach Anwahl von "Neu" am rechten oberen Bildrand erscheint ein neues Fenster zur Eingabe der Datenadresse.
  • Es ist der gesamte Adressbereich der Steuerung erreichbar, u.A. Ein-, Ausgänge, Merker, Datenbausteine.
  • Die Verbindungsadresse muss in typischer Siemens-Syntax, z.B. E32.2 oder DB10.DBX3.0 oder DB100.DBD4, eingetragen werden.
  • Zusätzlich kann ein symbolischer Name und eine Anzeigefarbe pro Variable vergeben werden.

Aufzeichnungseigenschaften

  • Mit dem Lupensymbol lassen sich Aufzeichnungseigenschaften verändern.
  • Plot-Puffergröße indiziert die maximale Länge der Aufzeichnung (Anzahl Aufzeichnungswerte --> Aufzeichnungslänge). Werte können zwischen 0 und 10.000 verändert werden. Die Werte geben die maximale Anzahl der gespeicherten Datenpunkte an. Der Datenspeicher ist als Ringpuffer konzipiert, d.h. bei Überschreiten der eingestellten Werte werden die Ältesten überschrieben.
  • Die Eigenschaft "Pooling speed limit (ms)" gibt die angestrebte Abtastrate der Variablen an, d.h. der zeitliche Abstand zweier aufeinanderfolgenden Datenpunkte. Der Einstellwert "0" ist gleichbedeutend mit "so schnell wie möglich" und hängt noch von der Latenzzeit des Netzwerks ab.
  • Beide Eigenschaften kombiniert ergeben eine maximale Aufnahmedauer für die jeweiligen Einstellwerte.
  • Die Latenzzeit gibt an, wie lange ein Datenpaket von der Datenquelle (hier SPS) bis zum Datenziel (hier Mobilgerät) benötigt. Die Latenzzeit hängt stark von den Eigenschaften des WLAN-Netzwerks ab.

Aufzeichnung starten

Zwei verschiedene Anzeigeoptionen stehen zur Auswahl.
  • Option "Var" stellt stellt die Variablen in tabellarischer Form dar. Unterschiedliche Zahlendarstellung sind möglich (DEZ, HEX, BIN).
  • Option "Plot" stellt die Variablen in graphischer Anzeige dar. Der Anzeigewert läuft dabei von links nach rechts durch das Bild.
  • Das Verbindungszeichen am unteren Bildschirmrand indiziert nach gestarteter Aufzeichnung die Verbindungsqualität mit dem WLAN-Netzwerk (grün, orange, rot, grau).

Textuelle Anzeige (var)

  • Bei nicht Bit-Variablen kann die Anzeigeart geändert werden - auch während der Laufzeit. Je nach Art der Variable stehen die Typen HEX, BIN, DEZ und CHAR zur Auswahl.
  • Variablenadresse, Variablenbezeichnungen und Darstellungsfarbe können in dieser Ansicht editiert werden.
  • Werte können in dieser Ansicht modifiziert werden.